
Spielbericht Herren 00
Heimspiel am 14.06.2026
Deutschland gewinnt 7:1 gegen Curaçao, aber was noch wichtiger ist – der SVS holt einen brutal wichtigen Sieg gegen die nette Version von Ingolstadt im ersten Heimspiel der Saison. Aber alles der Reihe nach… Nach einer brutal krachenden Ansage von Captain Marvinski Forchinski über die WhatsApp-Gruppe „Treffpunkt 9 Uhr, Aufbau, Warm-up und los geht’s“ war eigentlich alles klar – der SVS könnte auch ZuO „Zucht und Ordnung“ heißen. Ein Freigeist, den diese Ansage komplett kalt ließ, war der Veitsbronner Ortssheriff Smelti77, der aktuell sein Eigenheim renoviert – nicht zu verwechseln mit dem gegenüber liegenden Altenheim. Zehn Minuten nach dem akademischen Viertel fand sich der zweite Gastspieler aus Pudo auf der Anlage ein. Nachdem Bogelinho das Kilo Nudelsalat kaltgestellt, den obligatorischen Ring Stadtwurst zum Einstand präsentiert und die Geschworenen des SVS begrüßt hatte, ging es direkt mit Marvinski auf den Court. Es war klar, heute weht ein anderer Wind (als gestern). Irgendwann später trafen dann auch die ersten Fans ein, dicht gefolgt von den Gästen aus Ingolstadt. Die Ansprache des Captains Forchinski war standesgemäß – schnell, gezielt und ohne Raum für Zweifel. Es ging auf die Plätze, von denen bereits Platz 4 und 5 von den Damen 50 ebenfalls mit Medenspiel belegt waren, sodass auch ja kein Zuschauer an diesem Tag auf die Idee kommen konnte, sich sportlich zu betätigen. Smeltman gegen den… nennen wir es mal charakterstarken… 2er von Ingolstadt – dieser Eindruck wurde von einigen Fans auf der Anlage bereits mit Kopfschütteln und Abwinken oder dem ein oder anderen Kommentar bestätigt. Der längste Fight einer ersten Einzelrunde, die seinesgleichen sucht, endete im Supertiebreak nach 2:30 Stunden, und an sich war alles klar – Smelti77 mit der 7:2-Führung, aber in Windeseile wurde klar, weshalb er auf Instagram die 77 wählte, denn genauso schnell war auch der 7:7-Ausgleich da. Eine brutale Leistung des Gegners im MTB führte zu einer 8-Punkte-Serie, und der Matchpunkt war trotz hoher Führung weg. Der bekennende Malle- und Bayern-Fan Andi Valentino, aka Taktikfuchs, der am Vorabend bereits bei 8 Halben („eigentlich hab ich viel zu wenig getrunken…“) die Doppelaufstellung bestätigte, gegen einen jungen dynamischen Ingolstädter, zauberte in bester Bierkönig-Manier einen auf, allerdings fehlt hier aufgrund kapazitiver Restriktionen innerhalb der Redaktion das Futter an verwertbaren Eindrücken. Brutal enger Matchverlauf mit Satztiebreak, Stopp-Lob-Tennis und zuletzt dem unglücklichen Ende für die Rampensau des SVS. Debüt-Time für Bogelinho, der sich im Vorfeld noch ein brachiales dunkelblaues Jersey des SVS abstauben konnte (gratis) – die Motivation war groß und bis 5:2 im ersten Satz war auch alles standesgemäß, bis der Kopf einsetzte und ein wildes Match, geprägt von Ups and Downs, in zwei verlorenen Tiebreaks endete – 6:7, 6:7 zum Einstand, das hätte auch anders ausgehen können. Gemäß dem Song von Klaus Lage „1000 Mal berührt – tausend Mal ist nix passiert“ stand am Ende der ersten Runde ein 0:3 zu Buche. Edelfan Markus Flattermaus, nach eigener Aussage mit dem Fahrrad angereist, aber in Begleitung der halben Nachwuchs-Bambinimannschaft von übermorgen, versuchte alles von der Seitenlinie, um dem Unheil Herr zu werden, aber vergeblich. Während der ersten Runde dann noch ein Aufreger abseits der Plätze – Captain Forchinski wurde von Chefin Margret, die gerade selbst im Einsatz auf Platz 4 war, darauf aufmerksam gemacht, dass im Wiesengrund gerade ein Unbekannter sein Unwesen treibt und den aufgestellten Zaun händisch entfernt. Der Captain nahm sich dem Fall unverzüglich an und es entbrannte eine hitzige Diskussion, zu der nur noch das Popcorn fehlte. Es stellte sich heraus, dass der Unbekannte Herr den Grund gepachtet hat und in dem aufgestellten Zaun seine bürokratischen Probleme sah. Am Ende wurde jedoch mit vereinten Kräften eine Lösung gefunden und der Zaun wurde unmittelbar hinter den Plätzen wieder installiert, sodass keiner der zuckersüßen Vierbeiner in Zukunft in Gefahr läuft auszubüchsen. Mit dem schweren Rucksack von 3 Niederlagen ging es nun in die zweite Runde. Als erstes ging es für das Küken des Teams auf den Platz, und es wurde ganz schnell klar, weshalb das Orakel großer Deutschlandspiele ein Kraken namens Paul war. Unfassbare Konstanz von der Grundlinie, gepaart mit weltmännischer Power – nach dieser Performance dachten sich alle Zuschauer nur: Paul Whaaaaaaaatgen, wie macht er das denn? Eine bockstarke Leistung des Youngstars sollte die Wende einläuten. El Capitan Forchinski (keiner trägt den Manbun so gut wie er) auf dem windigen 2er zeigte einmal mehr, warum er die imaginäre Binde mit dem „C“ trägt. Maximale Leistung bei maximalem Druck ist einfach sensationell (unglaublich, dass er bis heute gegen Chefredakteur Bogelinho eine 0%-Siegquote vorweisen kann 😉). Unfassbare Services, läuferisch herausragende Kurz-Cross-Passierbälle lieferten Grund dafür, dass manch ein Edelfan dazu neigte zu sagen: „Also der Marvin, der spielt heute auch über seinem Niveau.“ Nach dem gewonnenen ersten Satz roch es schon verdächtig nach 3:3 nach den Einzeln… Die Legende Eckes90 bringt auch die Redaktion an ihre Grenzen – wenn der Sympathieträger auf den Platz geht, ist eigentlich alles klar, er holt den Punkt und alles ist gut. Und genauso war es auch, trotz persönlicher Unzufriedenheit ließ er dem Gegner nicht den Hauch einer Chance, trotzdem am Ende der mahnende Finger: „Auch in solchen Situationen braucht es den Support aus dem Team“ – fair und nachvollziehbar! Somit stand nach einem unfassbar langen Spieltag ein 3:3. Nice Beats, leckere Snacks und dazu ein gespanntes Publikum machten die elendig langwierige erste Runde so kurzweilig wie möglich, und alles war angerichtet für die Crunch Time. Das Kniffel-Duo, die nach eigener Aussage an einem guten Tag auch Federer/Nadal schlagen (Eckes90 äußerte Zweifel), im 1er mit kämpferischer Leistung, aber ohne letztendlichen Erfolg. Eckes90 mit Bogelinho – schon allein für diese Paarung hat sich der Weg nach Schwaig gelohnt 😍 beide Spieler auf der Backhand lieferten ein unorthodoxes, wie ebenso erfolgreiches Doppel ab gegen zwei junge Burschen, die in Bezug auf Doppeltaktik noch zwei harte Winter brauchen. Ein nahezu ungefährdetes 6:4, 6:2 ebnete den Weg zum Tagessieg. Paul Whaaaatgen und der nach dem Einzel scheintote Smelti77 im 3er-Doppel mussten mit Verzögerung starten, da der junge Greggi (Sparring mit Flattermaus) gegen den Björn-Borg-Verschnitt aus der gegnerischen 3. Herren zu lange brauchte – nichtsdestotrotz ein ungefährdeter Sieg, auch wenn es Ende des zweiten Satzes fragliche Calls des Gegners gab. Gekrönt vom Siegerfoto gab es noch das ein oder andere Wirts Madl, und Grillmeister Rainer versuchte alles, um die notwendige Hitze zu erzeugen – aufgrund des ersten Auftritts der Deutschen 11 verließen die Touristen aus Ingolstadt frühzeitig die Anlage, ebenso wie die Gastspieler aus Puschendorf, die am kommenden Wochenende aber erneut die Anlage des SVS heimsuchen werden (hab schließlich meine Salatschüssel noch da). Wie bereits geschrieben, war es ein genialer Spieltag mit Ups and Downs und wahnsinnigem Zusammenhalt. Nicht nur unter den 6 Akteuren, sondern auch der Support von allen Fans hinter den Plätzen war bemerkenswert und macht Lust auf mehr! In diesem Sinne – over and out aus der Redaktion in Obermichelbach! #knappesdingPlatz 1:
Platz 2:
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Valentino und Forchinski würfelten bereits beim wöchentlichen Sonntags-Kniffel die Doppelaufstellung raus, und diese taktische Meisterleistung sollte auch Bestand haben.Platz 1:
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Um es mit den Worten von Per Mertesacker zu sagen: „Ich leg mich jetzt 3 Tage in die Eistonne und dann schauen wir weiter.“
#taktikfüchse
#jetztgehtslos
#zusammenhalt